Jörg Jahnke

Bruchweg 2

68775 Ketsch

 

A Kind Of Pop Art

 

Sie sind wie Träume, diese Bilder, wie Filme, die oft in den tiefsten Nächten entstehen. Velvet Nights nennt der Anglizist diese samtigen Stunden, die keinem anderen gehören, in denen die Welt den Atem anzuhalten scheint und das leise Flirren des Morgens noch auf sich warten lässt. Für Jörg Jahnke sind dies die magischen Momente, in denen er seinen Träumen von, Krieg und Cinema , Sex und Leben Formen gibt. Seine Bilder entstehen Stunde um Stunde und Stück für Stück, Pinselstrich für Pinselstrich. Ohne dies erkennen zu lassen, denn wie der in der Enderlegemeinde Ketsch lebende Künstler betonte, erstrebe er genau hier die Perfektion.

 

So verschmelzen die Grautöne, in denen er seine Bilder gestaltet, um zwischen Weiß und Schwarz erneut zu erscheinen. Konturen fließen und geraten  fast schon zu Schattenspielen jener Charaktere, die er auf die Leinwand bannen möchte. Die sind: Frauen, Popmusiker, Filmstars und auch die weltlichen Vertreter des Buddhismus'. Geprägt hatten ihn bei seiner Themenwahl die Zeit, die eigenen Erlebnisse und der Wille, den Menschen Gesprächsstoff zu liefern.

 

Wie er zur Kunst gekommen ist? Er, der  für Bundeswehr und Nato an den Kriegsschauplätzen der Welt lebte, heute seinen Lebensunterhalt in der freien Wirtschaft verdient. Der aus Liebe malt? Und jene war es, die ihn verließ und so zum Auslöser seiner Kunst wurde. "Die Wände waren kahl", so sein profaner Einstieg in die Welt der Farben und der Kunst. Ein Bildnis von Che Guevara sollte seine erste Arbeit werden. Ein Freiheitskämpfer, der auch als Plakat seinen Preis hat. Das malte er . So einfach kann das sein. Heute ist es die Leidenschaft, die ihn treibt, die ihn Akzente setzen lässt.

 

Austellungen:

 

2013 Schwetzingen, Lutherhaus

 

2012 Heidelberg, Merck Finck & Co. Privatbank

 

2011 Heidelberg, Kopfklinik

 

2010 Schwetzingen, Ederer-Passage

 

2009 Wiesbaden SEB Bank  /  Ketsch, Ferdinand Schmitt Haus