Regina Sina Raphaella Hentschke

 

 

Vita 

 

 

 

Regina Hentschke (geb. 1969, Wetzlar) ist Autodidaktin und arbeitet seit 2003 als Freischaffende Malerin. Zudem ist sie in der Modebranche tätig.

 

In der Frühphase ihres Schaffens hat sie sich mit Action Painting, Automatischem Malen und Farbfeldmalerei auseinandergesetzt, aus der sie eine figurativ-abstrakte Bildsprache entwickelt hat, die eine organisch-fragmentarische Ästhetik ausdrückt. Dabei experimentiert sie mit unterschiedlichsten Stoffen wie Gold, Kupfer, Rost, Gips, Kaffee, Rinde und Torf und verleiht damit ihren Acryl-Gemälden Struktur. Die daraus entstehende Plastizität ihrer Gemälde erinnert an den kanadischen Maler Graham Peacock und seine tektonischen Prozess-Gemälde. Mit den erdigen Materialien und verschiedenen Farbschichten gibt sie ihren biomorphen Landschaftsreliefs eine brüchige Tiefe, die an Schorf erinnert und von einem Schmerz erzählt, fast einem Ringen mit dem Tod. Doch auch runde, fließende Bewegungen, tänzerische Figuren und verschwimmende Farbverläufe durchdringen diese Seelenlandschaften und zeigen den schöpferischen Rhythmus von Leben und Tod – eine unwiderstehliche Ästhetik des zugleich Brüchigen und Fließenden.

 

Hentschkes Bilder sind Metamorphosen, in denen die Wechselhaftigkeit der Natur psychologisiert, in das Menschliche gespiegelt und dort verinnerlicht wird. Wildheit, Weiblichkeit, Ekstase, Aufbruch, Tanz und Tod sind ihre Themen. Ihre abstrakten Landschaften verbindet sie gern mit figürlichen Elementen wie Mündern, Augen, Pflanzen, Tänzern, Darstellungen weiblicher Körper und Masken sowie Gesichtern. Vor allem letztere sind auch typische Elemente ihrer graphischen Zeichnungen, die seit 2015 ihr Repertoire ergänzen.

 

 

Seit 2016 ist sie Mitglied im Kunstverein „ZeitKunst“ in Baden-Baden.

 

Seit 2006 hat sie regelmäßig Ausstellungen.

 

 

2006 in Wetzlar, Bistro Karin Weidmann

2007 in Gießen, Weinkontor Pfeffermann

2008 in Aßlar, Autohaus Pohl

2009 in Gießen, Weinhandlung Patricia Versen

2010 in Marburg, Galeria Bruno P.

2011 in Kirchhain, Harmonie-Werk

2013 in Marburg, Galeria Bruno P.

2015 in Ebsdorfergrund Rauischholzhausen –

Arztpraxis Dr. v. Waldthausen

2016 in Oberursel, Galerie Tigrel

2016 in Bad Rotenfels, Künstlerhaus Wolf