Anno Santo 1950

Seit einer längeren Zeit der kreativen Pause erscheint  in unserm Blog 

Vun dahaam

ab heute eine größere Textserie unter dem Titel:  „Anno Santo 1950“, 

Im Zentrum steht die Transkription meines Tagebuches aus dem Jahr 1950, 

in dem ich mit meinem Schulfreund Willi Wagner als Pilger eine Fahrradtoiur nach Rom unternahm.

Hier ein Gedicht  und quasi zum Anschnubbern:

 

Drei heilisch Puarten

 

Loo stääht se vier oas himmelweit

ma seihd se kaum vor lauter leut

wat grejhd, wenn dörrich dej puart loo gäähd

e vollkommnen ablaß, dat äas net deier

wat grejhn mir zwejn, mir säan ze zwäät

verkiarzt eech de zeit äam fegefeuer un 

wat, wemma dörrich dej dräad loo gejhn

fier eech deed dann d´n himmel offe stejhn

 

Drei heilige Pforten

Da steht sie vor uns himmelweit    

man sieht sie kaum vor lauter leut    

was kriegt, wer durch die pforte schreit

vollkommner ablaß, das ist nicht teuer

was krieg´n wir beid´, wir kommen zu zweit

für euch verkürzt sich dann das fegefeuer

und  was, wenn wir durch die dritte gehn            

euch wird dann der himmel offen stehn

 

Prof. Dr. Rudolf Engel

 

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