JONA und die Stadt NINIVE

FIGUREN-SCHATTENTHEATER VON ELKE EMMA EDINGER

Sehr verehrtes Publikum!

 

Nach vielen Jahren im Auslandsdienst in Südafrika und Zimbabwe, wieder zurück mit meinem Ehemann Pfr. Dr. Klaus-Peter Edinger und in den Gemeinden Rheinzabern, Erlenbach, Neupotz und Hatzenbühl diensttuend, freue ich mich nun, zum erstenmal mit meinem Figuren-Schattentheater in Baden-Baden in der Cistercienserinnen-Abtei Lichtenthal zu gastieren.

 

Nach der ausverkauften Premiere des „JONA“ am 19.1.2003 im Gemeindehaus der Apostelkirche Ludwigshafen und dortigen weiteren Wiederholungen erlebte das Schattenspiel „JONA“ ebenso Aufführungen in der Hauptstadt Harare in Zimbabwe. Ebenso nach unsrer Rückkehr aus Zimbabwe im ausverkauften Kleinen Kulturzentrum Rheinzabern in der Südpfalz.

 

Das Schattenspiel ist mehr als ein bloßes Spiel mit Papierfigürchen, es ist die auf der erleuchteten Leinwand erscheinende Welt der Dämonen und Götter, der Heroen und Feen, der Elfen, Nixen und Fabelwesen, nicht weniger wirklich als meine lieben Zuschauer und Zuhörer.

 

Für uns Europäer ist es schwer zu verstehen, dass für die Asiaten die erleuchtete Leinwand mit ihren erscheinenden Schatten die Wirklichkeit selbst darstellt, dass die Schattenwelt somit die eigentliche sichtbare Welt ist.

Für uns Europäer ist dies leichter verständlich, wenn wir der Ideenlehre des griechischen Philosophen Platon folgen: dann sind die Ideen die eigentlich vorgegebenen Vorbilder für das, was wir als Wirklichkeit wahrnehmen: für die Indonesier ist es seit uralten Zeiten die Welt der Schatten.

 

Das traumhafte Wesen des Schattenspiels, das ihm Eigentümliche und das uns tief Ergreifende, liegt im Seelischen.

So spielt das Spiel mit den Schatten am Reinsten die entmaterialisierte Welt der wachen Träume, die feine Linie zwischen Sein und Schein, zwischen Leben und Tod.

 

Hier bei unsrer Aufführung erscheinen auf einem weißen Tuch, dem Tuch der Träume, das die Zuschauer von den Figuren trennt, die Schatten.

Diese Wesen zur Erscheinung zu bringen,bedarf es meiner Mitspielerinnen Rosemarie, Larissa, Elena, Olga, Tatjana und Christine.

 

Die wundervolle dramatische Jona-Geschichte aus dem Alten Testament, die in der Cisterienserinnen-Abtei Lichtenthal, in Baden-Baden, für Sie visuell von den Illusionistinnen umgesetzt wird, wurde nach dem Prophetenbuch Jona zu einer Ballade verarbeitet, theologisch exakt und dichterisch genial von dem Theologen und Dichter Dr. Klaus-Peter Hertzsch.

 

Dieser wundervolle Balladentext wird vorgetragen von den Sprecherinnen Heidi Frohn, Claudia Fuß und Ulianah Nesterova.

 

Eingerahmt, interpretiert und verbunden werden die einzelnen Spielabschnitte mittels 16 kurzer

Musikstücke für Geige, Flöte, Singstimme (Gisela Kohle) und Piano (Dr. Klaus-Peter Edinger).

Ich wünsche allen Mitwirkenden ein gutes Gelingen und meinem lieben Publikum am heutigen

3.Dezember 2016 ein Eintauchen in die imaginäre Welt der Schatten.

 

In der Hoffnung auf eine erfolgreiche Umsetzung der Ballade von Dr. Klaus-Peter Hertzsch transformiert von mir für die Schattenbühne mit vielerlei Figuren, verbleibe ich Ihre

Elke Emma Edinger

Ticket und Handprogramm

Samstag, den 3. Dezember 2016,

 

16 Uhr

 

Eintritt:

Kinder 5€;

Erwachsene 7€

 


Kloster Lichtenthal

Kloster Lichtenthal, Cistercienserinnen-Abtei

 

Hauptstraße 40

76534 Baden-Baden

 

Kartenverkauf und Reservierung: im Klosterladen

 

oder per email:

adrilga@gmx.net

peter.sommerfeld1@web.de

info@zeitkunst-baden-baden.de

 


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